Die Nutzer sind das Herz jeder Bibliothek

Bibliotheken richten anhand des Nutzerkreises ihr Erwerbungsprofil aus, kreieren ihre Service- und Beratungsangebote und gestalten ihr Erscheinungsbild passend. Die Kunden- und Serviceorientierung stellt somit das Herzstück der Bibliotheksarbeit dar. Durch Veranstaltungen bieten öffentliche Bibliotheken Leistungen für verschiedene Zielgruppen an und schaffen einen Ort der Begegnung. Spezialbibliotheken erweitern ihren Service durch die Annahme größerer Rechercheaufträge und die Erfassung von unselbstständiger Literatur.  Trotz ihrer Verschiedenartigkeit verfolgen die Bibliotheken jedoch dasselbe Ziel:  Glückliche Kunden, die im digitalen Zeitalter den gesellschaftlichen und fachlichen Mehrwert von Bibliotheken zu schätzen wissen. (Mira)

 

 

Marketingprojekt der 700er-Klassen

Auch in diesem Jahr haben FaMIs aus dem 3. Ausbildungsjahr das Marketingprojekt durchlaufen. Federführend ist in diesem Projekt das Fach Wirtschaftslehre. Viele interessante Produkte sind entstanden, die am Ende präsentiert wurden. Auch Ausbilderinnen und Ausbilder waren als Gäste eingeladen. Einige Ergebnisse gibt es hier.

Das Schulungsprojekt im 3. Ausbildungsjahr

Prall gefüllt mit einer Vielfalt an Schulungsangeboten war die 3. Schulwoche der 700er Klassen. Lehrkräfte der Louise-Schroeder-Schule konnten von FaMIs etwas über die Nutzungsmöglichkeiten von VR-Brillen im Unterricht oder – ganz analog – das Potential von Sketchnotes erfahren. Zwei Klassen der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule und eine Azubi-Klasse aus Eisenhüttenstadt wurden in die Literaturrecherche eingeführt. Mehrere Veranstaltungen hatten die digitalen Angebote des VÖBB zum Thema; ein FaMI-Team informierte eine Willkommensklasse über spezifische Angebote der Öffentlichen Bibliotheken. Auszubildende aus Öffentlichen Bibliotheken erhielten von Auszubildenden der Fachrichtung IuD einen ausführlichen Einblick in die Datenbank GBI/GENIOS; Bibliotheks-FaMIs zeigten IuD-FaMIs, wie man Literatur mit Citavi effizient verwaltet und exportiert. Und last but not least vermittelten zwei Gruppen mit viel Engagement, wie man den beruflichen Alltag rückenschonend und rückenstärkend gestaltet.

Das Tolle an diesem Projekt: Beide Seiten profitieren von den Schulungen. Viele Auszubildende planen zum ersten Mal eigenständig eine solche Veranstaltung, verfassen ihr erstes Schulungskonzept und sammeln Erfahrungen mit „echten“ Zielgruppen. Die von den Schülerinnen und Schülern selbst gewählten Zielgruppen werden nicht nur mit Informationen, sondern oft auch kulinarisch versorgt. Umfangreiche Handouts, Übungen, Give-aways und selbst erstellte Feedbackbögen runden die aufwändig vorbereiteten Veranstaltungen ab.

Die letzte Schulwoche dient nun der Auswertung der Veranstaltungen mit den betreuenden SeBe-Lehrkräften. Was lief gut? Wo hakte es? Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Unterstützt von Videoaufnahmen, die während der Veranstaltungen gemacht wurden, analysieren die Auszubildenden nicht nur den Verlauf ihrer Schulung, sondern auch ihre eigenen Vorträge und ihre Körpersprache.

16 Schulungsveranstaltungen fanden in dieser Woche statt. Sowohl wir Lehrkräfte als auch die Teilnehmerinnen und -teilnehmer waren beeindruckt von den Kompetenzen, den Ideen und dem Engagement der FaMIs.

Fotos: Tim Schirow

„Wie menschlich können Roboter sein?“ – Märzseminar im Wannseeforum

FaMi Seminar „Mensch – Maschine“ März 2019
++ am 15.03.2019 in Berlin (Berlin).
(c) Andi Weiland | www.andiweiland.de

Mit dieser und anderen Fragen beschäftigten sich die Klassen MI 802 und 803 im Rahmen des Seminars „Mensch, Maschine, Möglichkeiten. Leben und Arbeiten in einer smarten Welt“ vom 11. bis zum 15. März 2019 im Wannseeforum. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in vier Werkstätten: Makerspace, S/W-Fotografie, Multimedia und Inszenierte Lesung. Zum Abschluss gab es eine erfolgreiche Präsentation im Theater des Wannseeforums, bei der auch zahlreiche Gäste anwesend waren.

Louise-Schroeder-Schule Berlin • Projektergebnisse aus der schulischen Ausbildung